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Was dein Auto mit Ernährung bei Morbus Crohn zu tun hat

Ernährung bei Morbus Crohn

Ich erzähle dir heute ein Geheimnis!

99% der Informationen, welche du im Internet zum Thema Ernährung bei Morbus Crohn findest sind absoluter Bullshit!

Wenn du dich über Ernährung bei Morbus Crohn schlau machen willst, liest du da über ballaststoffarme Ernährung, wenig Eiweiß und Fett, aber möglichst keine verarbeiteten Lebensmittel. Du liest, dass Weißbrot, Haferbrei, Kohlenhydrate gut sind – weil leicht verdaulich. Aber sei bloß vorsichtig mit Gluten, denn das “steht in Verdacht negative Auswirkungen zu haben”!

Häh!? Merkst du was? Spätestens, sobald du mehr als eine Quelle untersuchst, wird sich an allen Enden widersprochen.

Da liest du fünf Artikel von denen jeder eine andere Kernaussage hat. Und am Ende steht doch nur wieder das Bild einer klassischen Ernährungspyramide. Wie soll denn da einer durchblicken?

Warum Ärzte Ernährung gerne übersehen

Nichts für ungut, ich hoffe du hast einen genau so guten Arzt wie ich gefunden, der dich in deinem Leben mit Morbus Crohn begleitet. Aber es ärgert mich, wenn ich das Gefühl bekomme, viele Ärzte blicken nicht über Ihren Horizont hinaus und öffnen sich nicht gegenüber alternativen Wegen, Krankheiten zu therapieren.

Wege, die nicht gleich 20 Nebenwirkungen auf dem Beipackzettel auflisten.

Da ich davon ausgehe, dass Ärzte uns auch nur Gutes wollen, nehme ich an, dass sie von den vielen widersprüchlichen Informationen auch nur überwältigt sind.

Im Gegensatz zu uns, können sie die Wirksamkeit nicht selbst ausprobieren und vermeiden es daher lieber gleich, eine Empfehlung zu geben.

In einem Punkt stimme ich den vielen verwirrenden Artikeln da draußen ja zu: es gibt nicht die eine Lösung, die für alle passt und jedem Erfolge bringt. Es gibt keine Liste mit Lebensmitteln die ultimativ gut oder schlecht für dich sind. I get it!

Aber es gibt eine Liste mit Lebensmitteln, welche Eigenschaften erfüllen, die für uns Crohn-Kämpfer von entscheidender Bedeutung sind.

Ich habe das für dich in den letzten drei Jahren mal ausprobiert und wie viele andere auch kann ich bestätigen: ja, Ernährung macht einen Unterschied! Um genau zu sein einen größeren als jedes x-tausend Euro teure Medikament, dass ich je eingenommen habe.

Meine Erfahrungen zur richtigen Ernährung bei Morbus Crohn werde ich dir in den nächsten Artikeln dieser Reihe vorstellen. Heute geht es zunächst einmal darum, was an den gegenwärtig üblichen Therapiemethoden eigentlich so kaputt ist!

Ernährung bei Morbus Crohn - I wish I will

Ich wünschte. Ich werde!

Warum Ernährung bei Morbus Crohn die einzige logische Konsequenz ist

Jahrelang habe ich mich gesträubt, meine Ernährung umzustellen. “Ich esse einfach zu gerne”, dachte ich mir.

Aber was bringt es dir, alles essen zu können, wenn du nichts davon genießen kannst? Weil schon nach drei Bissen wieder die ersten Krämpfe beginnen und du am liebsten alles wieder auskotzen würdest?

Ich hätte deutlich früher etwas ändern und mir dadurch harte Zeiten ersparen können. Wollte ich nicht. Mein Fehler. Ich hoffe du bist ein wenig schlauer als ich!

Stell dir vor, dein Körper ist wie ein Auto. Wenn du beim Ölwechsel das falsche Öl kaufst, tust du dir damit keinen Gefallen und langsam aber sicher wird es dem Motor schaden. Vielleicht nicht sofort, aber mit der Zeit frisst sich das falsche Öl in den Motor und zerstört diesen.

Dein Körper ist da auch nicht anders. Je schlechter das Öl (in diesem Fall Lebensmittel), desto weniger rund läuft dein ganz persönlicher Motor auf lange Sicht.

Du bist was du isst.

Das gilt für alle Menschen. Für uns als Crohn-Kämpfer kommt noch hinzu, dass unser Darm sowieso schon geschwächt ist. Nun führen wir ihm noch dazu schlechte Lebensmittel zu, die oft noch nicht einmal nennenswert Energie liefern.

Medikamente sind nicht böse – aber sie sind auch nicht die Lösung

Eins haben wir ja alle gemeinsam: Unser erstes Ziel ist es, die Entzündung in unserem Darm zu reduzieren und den Crohn ruhig zu stellen.

Diverse Medikamente übernehmen genau dies für dich. Wir können alle froh sein, dass es diese Medikamente gibt, die sicher jedem von uns viele schlimme Tage erspart haben. Ich verteufele Medikamente nicht. Ganz im Gegenteil! Auch wenn ich heute meist ohne Medikamente ein super Leben führe, bin auch ich nicht geheilt. Nein, auch ich habe leider kein Wundermittel erfunden.

Aber: Wer hat schon Bock auf die ganzen Nebenwirkungen, welche die meisten dieser Medikamente mitbringen?

Ist es nicht krank, dass wir mit allen möglichen Medikamenten die Symptome des Morbus Crohn bekämpfen, statt einmal zu schauen, wo diese Symptome eigentlich her kommen und dort anzusetzen? Ja, ich rede von der Quelle: Direkt im Darm!

Es steht wohl außer Frage, dass das, was du täglich zu dir nimmst, große Auswirkungen darauf hat, wie es deinem Darm geht und wie intensiv sich dieser regenerieren kann. Denke zurück an den Vergleich mit dem Automotor!

Je mehr dein Darm mit der Verarbeitung von Lebensmitteln zu tun hat, desto weniger Energie bleibt ihm, zur Ruhe zu kommen und sich selbst zu regenerieren.

Unser Körper hat ziemlich geile Möglichkeiten, neue Zellen zu produzieren und sich selbst zu regenerieren. Mit der richtigen Ernährung kann dein Darm das auch. Du musst ihn nur lassen.

Und was ist nun die richtige Ernährung bei Morbus Crohn?

In den kommenden Wochen werde ich dir in mehreren Artikeln alles beibringen, was ich in den letzten drei Jahren über Ernährung bei Morbus Crohn gelernt habe.

Seitdem ich meine Ernährung umgestellt habe, lebe ich 99% der Zeit ohne Medikamente und lebe endlich ein Leben in dem nicht mehr der Crohn bestimmt wo es lang geht.

Ich habe also durchaus einiges an Erfahrung gesammelt, die ich dir hier gerne mitgeben möchte. In den nächsten Artikeln lernst du die Basics dessen, was du zum Start brauchst.


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Lukas ist dein Versuchskaninchen für ein geileres Leben mit Morbus Crohn. Nach 8 Jahren mit der Krankheit, entschied er sein Leben selbst in die Hand zu nehmen! Seitdem überrascht er seinen Arzt immer wieder mit den besten Blutwerten. Auf Crohn Revolution zeigt er anderen, dass sie das auch können. Seit seiner Diagnose hat er 30 Länder bereist. Sein Motto lautet: “Schluss mit dem Mimimi!”

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