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Wie du dir dein Traumleben erschaffst (Teil 2/2)

Dies ist der zweite (und letzte) Artikel meiner kleinen Reihe über das Thema Träume leben.

Im ersten Artikel hast du gelernt, warum dieses Thema durchaus etwas mit unserer CED zu tun hat, auch wenn es nicht danach klingt. Ich habe dir gezeigt, was meiner Meinung nach in unserer heutigen Gesellschaft schief läuft und dir erzählt, wie ich es schaffe im Jahr bis zu 9 Monate um die Welt zu reisen. Trotz Morbus Crohn!

Heute gehen wir einen Schritt weiter. Du lernst, wie du deine eigenen Träume identifizierst und in kleinen Schritten Wirklichkeit werden lässt. Auch wenn du sie bisher immer als Hirngespinste abgetan hast.

Was schiebst du immer wieder auf die Zukunft? Weil du denkst du kannst es nicht. Weil gerade nicht der richtige Zeitpunkt ist. Oder weil du Angst hast.

Lass mir dir eines sagen: Jedes deiner Hirngespinste kann wahr werden. Es ist alles eine Frage deiner Prioritätensetzung und deines Einsatzes!

“If you think you can or if you think you cannot, you’re right either way.” – Henry Ford

1. Werde dir deiner Träume bewusst

Wie sieht dein Traumleben aus? Was hättest du gerne in deinem Leben, das du heute nicht hast? Ein neues Hobby? Eine große Reise? Erfüllung im Job?

Hör auf diese Dinge Träume zu nennen. Nenne sie Ziele! Du musst wissen, wo du hin willst!

Visualisiere deine neuen Ziele:
Erstelle dir ein Visionboard (juhu, basteln!), schreibe dir eine Bucketlist. Und dann: Schaue dir beides täglich an! Stelle dir vor wie es wäre, all diese geilen Dinge Wirklichkeit werden zu lassen. Denn genau das ist es, was wir jetzt tun!

2. Gut geplant ist halb gewonnen

Phew… so Lebensziele sehen aus der aktuellen Perspektive manchmal ziemlich groß aus. Wenn nicht sogar unerreichbar.

Wenn du meinen Kurs zur SCD gemacht hast, kennst du das Spiel: Habe Geduld! Gut Ding will Weile haben! Freue dich über kleine Fortschritte!

Und vor allem: Breche das große Ziel in kleine Schritte auf!

Du willst ein Buch schreiben? Ein großes Unterfangen! Aber ein bisschen Titel-Brainstorming zu betreiben oder Ideen für Wesenszüge des Hauptcharakters aufzuschreiben? Das könnte man heute Abend ja mal angehen.

Und genau so machst du weiter! Schritt für Schritt. Freust dich über kleine Fortschritte. Und wer weiß, vielleicht stehst du so in einem Jahr plötzlich mit einem 300 Seiten Roman da.

Du willst schon immer mal nach Australien, aber das liebe Geld macht dir einen Strich durch die Rechnung? Mache dir deinen morgendlichen Kaffee ab jetzt daheim, statt Starbucks einen Besuch abzustatten. Spare das Geld lieber auf einem separaten Konto. In acht Monaten hast du deinen Flug zusammen. Wirklich! Ich habe das mal durchgerechnet!

”Die meisten Menschen bevorzugen Unzufriedenheit gegenüber Ungewissheit!“ – Tim Ferriss

3. Werde dir bewusst, dass du die Fäden in der Hand hast

Warum sind all diese Ziele noch nicht Wirklichkeit geworden? Höchstwahrscheinlich, weil du Angst davor hast auf dem Weg zu scheitern. Oder weil sie unerreichbar scheinen.

Vielleicht aber auch, weil dir andere Menschen einreden, dass sie Quatsch sind: ”So funktioniert die Welt nunmal nicht!“.

Aber wer entscheidet wie deine Welt funktioniert? Nur du alleine!

Du lebst in einer Gesellschaft und einem Land, in dem du alle Möglichkeiten der Welt hast. Werde dir dessen jeden Tag aufs neue bewusst! Ein Großteil der Menschen hat nicht mal einen Bruchteil der Möglichkeiten, welche wir als Mitteleuropäer haben.

Werde dir also bewusst, dass dein Leben nur dein eigenes ist. Dass du die Entscheidungen triffst. Beweise es den Nay-Sayern!

Lass dir nicht mehr sagen, was du alles nicht kannst! Gerade mit CED hören wir das viel zu oft!

4. Sei egoistisch

Jeder von uns hat Verantwortung. Vielleicht hast du eine Familie, die dich den ganzen Tag einspannt. Kinder, um die du dich kümmern musst. Oder alte Verwandte.

Wir denken sehr oft immer zuerst an andere. Das ist sicher keine schlechte Eigenschaft. Aber manchmal täten wir gut daran, ein wenig egoistischer zu sein.

Nicht, weil andere Menschen uns egal sein sollten. Aber wenn wir unzufrieden sind, stoßen wir schnell an unsere Grenzen. Sowohl körperlich als auch auf einer zwischenmenschlichen Ebene.

Überlege doch mal wie viel mehr Wert du im Leben anderer stiften könntest, wenn du vollends zufrieden mit deinem eigenen Leben wärst?

5. Bleib nicht alleine

Träume zu leben kann eine einsame Angelegenheit sein. Bis ich die Community der Digitalen Nomaden kennenlernte, fragte ich mich, was denn eigentlich falsch mit mir sei. Ich hatte einen (objektiv gesehen) super Job, eine tolle Familie, tolle Freunde. Aber ich fühlte mich kacke und unglücklich.

Alle anderen schienen so viel glücklicher als ich. Also musste das Problem bei mir liegen! Bullshit!

Es gibt immer Leute, die die gleichen Ziele wie du verfolgen. Die gleichen Werte teilen. Und es war nie einfacher sie zu finden. Such nach Facebook Gruppen, schau ob es Meetups in deiner Gegend gibt.

Geh aus dir heraus, suche Menschen die dich unterstützen. Die ticken wie du und mit denen du über das reden kannst, was dich beschäftigt. Auch wenn du bisher denkst, niemand versteht dich!

Tyler Durden

Mag sein, dass du jetzt voller Motivation bist. Ich hoffe es zumindest! Du denkst, es wird wirklich Zeit deine Träume zu Zielen zu machen. Langsam darauf hin zu arbeiten.

”Und gleich morgen fange ich an!”

…und damit hast du dich schon wieder selbst betrogen! Die Motivation wird morgen wieder verflogen sein! Aus morgen wird übermorgen. Und aus übermorgen wird nie. Die selbe Falle, in die wir immer tappen!

Es gibt nie den perfekten Zeitpunkt anzufangen! Also nimm es genau jetzt in die Hand und suche den kleinsten Teil deines großen Ziels, den du jetzt umsetzen kannst. Start small! Und wenn es nur 10 Minuten sind. Wie wäre es beispielsweise damit Bilder für dein Visionboard zu suchen?

Wenn du erstmal im Run bist, kumulieren sich deine Erfolge schnell auf. Nutze also jedes Fünkchen Motivation, was gerade in dir brennt!

Hör auf zu jammern. Hör auf dir Sorgen zu machen. Mache!

“Done is better than perfect!”

Schreibe mir in die Kommentare: Was wirst du jetzt gleich als ersten Schritt unternehmen?

[email protected]

Lukas ist dein Versuchskaninchen für ein geileres Leben mit Morbus Crohn. Nach 8 Jahren mit der Krankheit, entschied er sein Leben selbst in die Hand zu nehmen! Seitdem überrascht er seinen Arzt immer wieder mit den besten Blutwerten. Auf Crohn Revolution zeigt er anderen, dass sie das auch können. Seit seiner Diagnose hat er 30 Länder bereist. Sein Motto lautet: “Schluss mit dem Mimimi!”

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